Die Energieversorgung und die dazugehörigen Modernisierungsmaßnahmen sind immer noch das Hauptthema für Immobilienbesitzer. Um eine Wohnung oder ein Haus energetisch fit zu machen, damit es für die Zukunft gewappnet ist, sollte die Gebäudehülle sanieren werden. Eine Sanierung der Gebäudehülle reduziert den größten Kostenfaktor: den Wärmebedarf. Ist der Wärmebedarf erst einmal reduziert, kann der Rest mit einer modernen Heizanlage oder Solarwärme aufgefangen werden.
Aber es gibt neue Techniken, die sogar noch einen Schritt weitergehen. So genannte Blockheizkraftwerke (BHKV) gibt es mittlerweile schon im kleinen Format für Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Diese Kraftpakete werden meistens im Keller untergebracht und produzieren aus Holz, Gas, Rapsöl oder Öl Wärme und Strom gleichzeitig und nutzen so das Heizmaterial besser aus.
Der Strom, den die kleinen Blockheizkraftwerke produzieren, wird für den Eigenbedarf genutzt. Eventuelle Überschüsse können an einen Energieversorger verkauft werden. Die Abwärme, die bei Blockheizkraftwerken entsteht, versorgt die Heizung und heizt das Wasser auf. Der Besitzer eines Blockheizkraftwerks zahlt den benötigten Brennstoff beim Lieferanten und stellt gleichzeitig eine Rechnung an den Energieversorger.
Diese erprobte Technik der Energieversorgung durch Blockheizkraftwerke für Eigenheime gewinnt immer mehr Marktanteile. Die Technik basiert zur Zeit auf dem Verbrennungsmotor. Aber Forscher arbeiten schon an der nächsten Generation von Blockheizkraftwerken auf der Basis von Brennstoffzellen. Brennstoffzellen haben den Vorteil, dass sie lautlos und ohne bewegte Teile betrieben werden. Zurzeit wird bei Blockheizkraftwerken noch Erdgas als Brennstoff eingesetzt, das langsam durch regenerative Heizmaterialien wie Ethanol oder aufbereitetes Biogas ausgetauscht wird.
Serienreife Produkte sollen bis 2015 auf dem Markt sein versprechen deutsche Hersteller. Und in der deutschen Politik hat man die Zeichen der Zeit erkannt und fördert verstärkt diese Form der Energieversorgung. Die Förderungssumme zur Entwicklung von Brennstoffzellen beträgt 500 Millionen €. Seit 2006 fördert die Bundesregierung mit dieser Summe in den zehn folgenden Jahren neben der Entwicklung von emissionsfreien Fahrzeugantrieben die stationäre Brennstoffzelle.
Hier gibt es noch ein paar interessante Tipps zum Strom sparen mit weiterführenden Infos etc.
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