Das Spielen von “Killerspiel”-Computerspielen war schön öfter der Grund für negative Schlagzeigen in Fersehen und Zeitung. Mit dem Begriff “Killerspiele” werden Computerspiele bezeichnet, bei denen Gewalt und das Töten von fiktiven Gegnern der Hauptbestandteil des Spieles ist. Diese Computerspiele sind meist so genannte Ego-Shooter. Spiele, bei denen der Spieler den Eindruck hat, er sieht durch die Augen eines Protagonisten, was von einigen auch als “äußerst atmosphärisch” bezeichnet wird. Die Dokumentationen zu diesem heiklen Thema sind teilweise gut, teilweise aber auch weit von den wirklichen Inhalten dieser Computespiele entfernt und sie stellen deren Spieler oft in einem schlechten Licht dar.
Eine häufige Aussage in Nachrichtensendungen ist, dass alle Computerspieler ausschließlich Killerspiele kaufen und spielen würden. Für Menschen, welche ihre Informationen zu diesem Thema hauptsächlich aus diesen Sendungen erhalten, mag überraschend wirken, dass diese Computerspiele in Wahrheit nur einen geringen Prozentsatz der Computerspiele im Allgemeinen darstellen. In einer Mehrzahl von Computerspielen – wie beispielsweise Rennspielen oder den meisten Simulationen – wird während des gesamten Verlaufs nicht ein einziger Gegner beim Spielen getötet.
In anderen Computerspielen wiederum werden durchaus Gegner getötet, allerdings nimmt der Spieler es nicht als solches wahr: in sämtlichen Jun’N'Runs aus der “Super Mario”-Reihe beispielsweise springt der Gegner mit der Spielfigur Mario beim Spielen auf lebendig gewordene Pilze, welche Gesichter und Beine haben. Diese werden zerdrückt und verschwinden. Kann man diese Handlung als “virtuelles Töten” bezeichnen?
Experimente zeigen, dass viele Computerspieler sich auch gerne auf gewaltfreies Neues einlassen, wie das Spiel “Die Sims” – eines der erfolgreichsten Computerspiele überhaupt – beweist: hier übernimmt der Spieler die Rolle eines allmächtigen Spielleiters und kann selbst erstellte Figuren in einem ebenfalls selbst entworfenen Haus durchs Leben leiten. Ganz ohne Gewalt.
Der enorme Erfolg von “Die Sims” und anderen gewaltfreien Computerpielen zeigt, dass die Gemeinde der Spieler sehr vielfältig ist und noch lange nicht ausschließlich als “Killerspiel”-Spielern besteht.
Im weiteren gibt es im Internet viele Online Spiele, in welchen keine Gewalt vorkommt. Dennoch sind diese Spiele aus den Kategorien Adventures, Brett-, Denk-, Simulations- und Sportspiele sehr beliebt.
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