Schöne und trendige Hochsteckfrisuren sind gerade für Partys eine schöne Alternative zur offen getragenen Mähne oder dem klassischen Pferdeschwanz. Aber andererseits ist der Frisörbesuch natürlich ein teuerer Spaß, auch wenn nur die Hochsteckfrisur für einen Abend gefertigt werden soll. Also, was tun? Selbermachen ist die Antwort.
Hochsteckfrisuren zum selbermachen bedürfen einiger Basics wie Haarbürste, Klammern, Haarspray oder Haarlack. Und: Die Haare einen Tag vorher waschen, dann sind die griffiger!
Eine einfache Hochsteckfrisur lässt sich selbermachen, indem die Haare einfach Strähnenweise – vorne beginnend – locker gedreht und am Kopf festgesteckt werden. Einzelne herausgelassene Strähnen lockern auf und etwas Glanzspray gibt Glamour. Haarlack fixiert das Werk für die ganze Partynacht.
Klassisch wirkt es, wenn ein einfacher Pferdeschwanz gebunden und antoupiert wird. Dann das Ende der Haare mit einem weitern Haargummi zusammenbinden und nach unten einschlagen. Beide Haargummis mit ausreichend Klämmerchen verbinden und die Rolle etwas auseinanderziehen. Auch hier bringt der Haarlack wieder den nötigen Halt für die Hochsteckfrisur.
Die Banane ist auch ein Klassiker, der zum schlichten Kleid klassisch und zu modischen Klamotten witzig aussieht. Auch sie ist einfach zum selbermachen: Die Haare am Hinterkopf zu einer Seite bürsten und mit vier Klämmerchen fixieren, dann die Längen leicht toupieren. Die Haarenden greifen und so lange zur Hinterkopfmitte drehen, bis eine “Banane” entsteht, die abschließend mit Klammern am Hinterkopf befestigt wird. Auch hier bildet der Haarlack wieder den Abschluss.
Ganz lässig sieht die Hochsteckfrisur aus, bei der alle Haare zunächst gut antoupiert werden. Danach werden richtig dicke Strähnen abgeteilt und locker um sich selbst gedreht, danach am Hinterkopf mit Klämmerchen fixiert. Hinten werden die Haare anschließend zu einem Zopf zusammengefasst, bei dem die Haarenden beim zweiten Durchziehen durch das Haargummi nicht komplett durchgezogen werden, also ein kleiner Knoten entsteht. Auch hier lockern kleine herausfallende Strähnchen den Eindruck perfekt auf.
Wer Lust auf einen Dutt hat, toupiert zunächst alle Haare gut an und bindet sich danach mit einem Zopfgummi am oberen Hinterkopf zusammen. Dann werden die Haarenden gezwirbelt und abschließen um das Haargummi gelegt – mit Klämmerchen rund um den Knoten gut fixiert hält die Frisur auch die ganze Partynacht durch. Locker herausgezogene Strähnchen um das Gesicht lockern auf, ein eingearbeiteter künstlicher Dutt macht den Eindruck ein wenig dramatisch.
Viele Hochsteckfrisuren sind relativ einfach zum selbermachen. Einfach ausprobieren und vor allem nicht den Mut verlieren, wenn es nicht gleich beim ersten Mal super perfekt aussieht. Oftmals ist sogar gerade das die Note, die der Hochsteckfrisur den Pepp verleiht.