Obmre Hair heißt übersetzt Schattenhaar. Das bedeutet, dass das Haar so aussieht, als ob die Sonne darauf schiene und einen Schatten würfe. Der Schatten schlägt sich entweder in dunklem Haaransatz nieder oder in dunkleren Haaren mit helleren Spitzen. Wer seine Haare gefärbt hat und den Haaransatz nicht rechtzeitig nachgetönt hat, der liegt zurzeit voll im Trend, denn Ombre Hair soll möglichst natürlich aussehen. Hübsch ist es auch, wenn statt des Haaransatzes die Spitzen eine andere Tönung haben. Wie weit in den Mittelhaarbereich die Spitzentönung reicht, das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Nachfolgend eine Anleitung zum Ombre Hair selber machen sowie auch eine Tipps für die Pflege der neuen Frisur.
Alle möchten trendy aussehen, aber nicht jeder hat das nötige Kleingeld um sich jeder Frisurenmode zu unterwerfen. Daher versuchen sich viele als Heimfriseurinnen und wagen sich an das Abenteuer des Selberfärbens. Wer seine Haare noch nie selbst gefärbt hat, sollte beim ersten Mal besser mit einer erfahrenen Freundin zusammenarbeiten, da es nicht einfach ist entweder die eigenen Haare blind hochzustecken, oder mithilfe des Spiegels, der ja alles spiegelverkehrt wiedergibt, die Farbe aufzutragen. Aber mit ein bisschen Übung und Geschick sind die Anfangsschwierigkeiten meistens schnell überwunden. Wichtig für das Haarefärben ist, dass nicht direkt nach dem Haarewaschen gefärbt werden sollte, da die Haarporen dann verschlossen sind. Wenn ein bis zwei Tage nach dem Waschen vergangen sind, nimmt das Haar die Farbe prima an.

Anleitung zum Ombre Hair selber machen
Nachdem die Farbe nach Gebrauchsanweisung hergestellt wurde, werden die Deckhaare oberhalb des Ohres abgeteilt und am Kopf festgesteckt. Dann werden die losen Haare am Hinterkopf geteilt und nach vorne gelegt. Die erste Blondierung wird auf die Spitzen aufgetragen, gründlichst einmassiert und anschließen werden die Spitzen mit einem Kamm bearbeitet.
Wie oben werden erneut Haare vom Deckhaar abgeteilt und ebenso gefärbt, geknetet und gekämmt. Dies wird so lange wiederholt, bis alle Spitzen der ersten Blondierung unterzogen wurden. Nun werden die Haarspitzen in Aluminiumfolie eingewickelt. Wie lange die Blondierung einwirken muss, ist je nach Hersteller verschieden, wird aber auf der Packung angegeben.
Wer beim Ombre Hair zusätzlich noch Strähnchen setzen möchte, der teilt nun vom Deckhaar feine Strähnen ab, färbt die Spitzen und wickelt auch diese in Alufolie ein. Nun kann die zweite Blondierung angemischt werden. Sind etwa 20 Minuten der Einwirkzeit der ersten Blondierung vergangen, wird Blondierung Nummer zwei, oberhalb der zuerst gefärbten Spitzen aufgetragen. Je fließender der Übergang der beiden Blondierungen gestaltet wird, desto natürlicher wirkt das Ombre Hair. Das Haar muss nun wieder in Aluminiumfolie eingepackt werden. Wenn die Einwirkzeit der ersten Blondierung laut Packungsangabe beendet ist, wird das ganze Haar ausgewaschen.
Das Wichtigste nach jedem Färben ist die Haarkur, damit sich, die durch das Blondieren gestressten Haare erholen können und dem Spliss vorgebeugt wird. Je geringer der Farbunterschied zwischen Spitzen und Haupthaar ist, desto natürlicher wirkt Ombre Hair. Zwei Nuancen Farbunterschied sind oft ausreichend. Je dunkler das Naturhaar ist, umso mehr fällt eine Tönung der Spitzen auf. Ist der Farbunterschied zu groß, verliert Ombre Hair seine Natürlichkeit und wirkt einfach nur bunt.
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