Die Finanzwelt steht Kopf. Und nicht nur aus den USA dringen täglich neue Hiobsbotschaften zu uns herüber, die von stark steigenden Arbeitslosenzahlen und Untergängen von Autogiganten berichten. Auch in Deutschland rüttelt es im Gebälk der Finanzkrise. Die Angst der Menschen um ihre Ersparnisse steigt zunehmend, seit auch Nachrichten uns erreichen, dass Einlagensicherungen bei Geldanlagen nicht mehr ihrem Namen gerecht werden.
Wichtig bei allem Finanzchaos ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn Experten aus vielen Richtungen bestätigen, dass uns die wahre Finanzkrise erst im Jahr 2009 mit ungebremster Kraft erreicht.
Darum hat sich unsere Kanzlerin ja auch schon mehrfach in der weihnachtlichen, aber im Moment kaum besinnlichen Zeit mit ihren Mannen zusammengesetzt, um ein Konjunkturpaket zu schnüren. Genau genommen ist es schon das zweite, denn das erste Paket wahr nicht wirklich strahlend erfolgreich.
Die Wirtschaft soll also aus politischer Richtung wieder in Schwung gebracht werden. Und spätestens im Jahr 2010 soll ja, nach Meinung der Finanzexperten, das tiefe Loch der Finanzkrise weitgehend durchschwommen sein.
Aber was heißt das für mich als Privatperson? Worauf muss ich in Zeiten der Finanzkrise eigentlich achten?
Die große Frage, die sich immer wieder stellt, sind nicht die kleinen Sparbeträge. Die meisten Menschen sorgen sich eher um ihre Altersversorgung, die sie nun dank “Riester” angelegt haben und die für Zeiten nach dem Berufsleben stehen soll. Und soviel ist klar: Diese Renten sind wirklich sicher. Zumindest nach aktueller Gesetzgebung, denn durch einen Haftungsverbund, der die Institute miteinander verbindet, sind die Geldanlagen, die aus Riester stammen, abgesichert. Sowohl die eigenen Ansparbeträge als auch die Zulagen übrigens.
Wer Fondssparen betreibt, ist bei einer langfristigen Anlagestrategie auf der sicheren Seite. Denn obwohl durch Kurseinbrüche an der Börse die Fonds an Wert kurzfristig verlieren können, ist es aber auf die Sicht der Jahre möglich, diese Verluste der Finanzkrise aufzufangen bzw. auszusitzen.
Wer das Fondsparen also auf Jahre hin angelegt hat, muss sich um die Einlagen trotz einiger Knicke, die sich derzeit in den Börsennachrichten ergeben, nicht sorgen. Und eine Pleite des Geldanlageinstitutes bedroht den Fonds auch nicht, denn Fondsanlagen dürfen nicht in die Konkursmasse einfließen.
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Eine Reaktion zu “Die Finanzkrise geht 2009 weiter”
Und die Leute, die nicht mit Fonds sparen wollen, weil ihnen das zu risikoreich erscheint oder weil sie sich nicht an etwas klangfristiges binden wollen/können, sind gerade während der Krise mit einem Tagesgeld Konto gut beraten. Damit hat man nämlich das Geld immer greifbar, zum Beispiel weil man in eine materielle Notlage geraten ist oder weil man ein besseres Anlageangebot gefunden hat!