Ein Grillabend ist geplant, also noch schnell zum Discounter und jede Menge mariniertes Fleisch und Grillgut besorgen. Wer von uns hat das nicht schon mal gemacht. Akte 2011 klärte gestern mit einem Beitrag über das miese Geschäft mit mariniertem Grillfleisch darüber auf, dass solches mit Vorsicht zu genießen ist. Mariniertes Fleisch vom Discounter ist nicht immer gut – nur wie unterscheidet man gutes mariniertes Fleisch von schlechtem Grillfleisch?
Marinade macht Fleisch haltbarer, also gibt es durchaus Verkäufer, die diesen “Trick” verwenden, um Fleisch länger verkaufen zu können. Der Trick: mariniertes Fleisch.

Mariniertes Fleisch - Grillfleisch aus dem Supermarkt
Das heißt jetzt nicht, dass alles mariniertes Fleisch von Discounter, Supermarkt und Co schlecht ist. Die Gefahr besteht aber durchaus, dass sich auf Verkäuferseite schwarze Schafe verstecken und der Endverbraucher als Ergebnis seines Grillvergnügens krank wird.
Im Prinzip ist durch die Marinade schlechtes Grillfleisch von gutem Fleisch kaum zu unterscheiden. Weder kann es gesehen, gerochen und meist auch nicht geschmeckt werden, dass dieses Grillfleisch nicht mehr auf den Teller und schon gar nicht in den Magen gehört.
Sicher geht nur, wer sein mariniertes Fleisch beim Metzger bzw. Fleischer seiner Wahl kauft, wo das Grillfleisch frisch hergestellt wird. Weiter ist darauf zu achten, dass die Kühlkette beim Heimtransport nicht unterbrochen wird und das Grillfleisch nicht Stunden im warmen Kofferraum des Autos verbringt.
Und wer ganz sicher gehen will, der mariniert sein Grillfleisch selbst. Grillmarinaden sind wirklich einfach selbst gemacht und so kann man die Gefahr komplett umgehen, die fertig gekauftes mariniertes Fleisch in sich bergen kann.
Wer die Akte 2011 Sendung auf SAT.1 gestern verpasst hat, hier geht’s zum Video Beitrag Mieses Geschäft mit mariniertem Grillfleisch. Dieser ist wirklich sehenswert für alle, die gerne mariniertes Fleisch kaufen.