Badekugeln oder Badepralinen stellen eine schöne Geschenkidee dar und lassen sich sehr einfach in wenigen Schritten selber machen. Aber nicht nur als Geschenk machen sich selbst gemachte Badekugeln sehr gut, auch für das eigene Wannenerlebnis können solche Badpralinen eine wertvolle Bereicherung darstellen. Die Zutaten für die Badekugeln finden sich in nahezu jedem Haushalt oder können bequem über das Internet oder im Handel vor Ort erworben werden. Nachfolgend nun ein einfaches Rezept für die Herstellung von sprudelnden Badepralinen:
Die Zutaten für die Badekugeln:
- 200g Natriumkarbonat (Natron)
- 100g Ascorbinsäure (Zitronensäure)
- 50g Stärke (Mais- oder Kartoffelstärke)
- 50g Magermilchpulver
- 60g Kakaobutter oder Palmin
- hautverträgliches Parfümöl
- 2 TL Mandelöl, Macadamiaöl oder Traubenkernöl
- flüssige Seifenfarbe
Badekugeln selber machen – Vorgehensweise:
- Die Kakaobutter zusammen mit dem Öl in einem Topf mit Wasser erhitzen und mit einem Thermometer die Temperatur überprüfen (nicht über 40°C).
- Im nächsten Schritt das Magermilchpulver, die Stärke, die Zitronensäure und das Natron in einer Schüssel mischen. Sobald die Kakaobutter/das Palmin vollständig geschmolzen ist, die erwärmte Mischung aus dem Topf löffelweise in die Schüssel geben und mit der Trockenmischung verrühren.
- Im Anschluss können einige Tropfen hautverträgliches Parfümöl und die flüssige Seifenfarbe hinzugemischt werden. Nicht wundern: Das Natron in der Mischung reagiert eventuell mit den weiteren Zutaten und kann hierdurch kurz aufschäumen.
- Im nächsten Schritt werden die Badekugeln bzw. Badepralinen geformt. Dies lässt sich entweder von Hand oder aber mithilfe einer Eiswürfelform erledigen. Grundsätzlich sollte die Masse fest angedrückt werden, damit sich die Zutaten optimal verbinden und die Kugeln nicht nach dem Aushärten bröckeln.
- Nachdem die Formgebung der Badepralinen erledigt wurde, müssen diese noch für ca. 30 Minuten im Tiefkühlfach aufbewahrt werden.
- Wenn die Badekugeln hierdurch einen ausreichenden Härtgrad aufweisen, können sie dem Tiefkühlfach entnommen und auf Backpapier zum Trockenen ausgelegt werden. Hierbei ist etwas Geduld gefragt, da die Kakaobutter zuweilen erst nach einigen Tagen optimal aushärtet.
Mit etwas Kreativität lassen sich auf diese Weise ganz einfach Badekugeln selber machen, die unterschiedliche Duftrichtungen und Farben aufweisen. Es kann aber auch badetaugliche Deko mit in den Badepralinen verarbeitet wären, wie zum Beispiel Gewürznelken, Trockenobst oder ungespritzte getrocknete Blüten. Auch süßer Honig macht sich sehr gut als Zutat für die Badekuglen und wer möchte, kann statt dem hautverträglichen Parfümöl auch ein paar Spritzer seines favorisierten Parfüms verwenden. 
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